Von Mitte 2010 bis ende 2011

Die ersten Schritte sind getan... es entsteht das Gerüst für das Therapiezimmer. Ein herrlich grosses Dachfenster wird reichlich Licht spenden...






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Im unteren Bild rechts steht schon die Türe für dieses Zimmer bereit.

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Der Türrahmen ist angebracht, die erste Schicht vom Boden verlegt und das Gerüst für die Wände angebracht. Unter dem Eingangspodest ist eine Garderobe geplant.

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Die Wände des Therapiezimmers sind verputzt und angemalt. Ich musste ein Zwischenlager räumen und nun ist das  Lager unterhalb vollgestopft.

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Hier kommt die Spüle hin. Die „Plättli“ sind verlegt und nun warte ich auf den Wasseranschluss.

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Die Malwand ist montiert. Nun werden die Plattenübergänge noch abgeschliffen und die Wand weiss angemalt.

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Der Therapieraum wurde verkleidet. Die höchsten Verkleidungen am Dachfenster werden gerade angebracht.


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Die Küchengarnitur ist bereit um angeschlossen zu werden.

Der Therapieraum bekommt sein kleines Waschbecken, dass am Utensilienregal befestigt wird.

Es fehlen noch die Sockelleisten, Verschalungen beim Fenster und der Türe, Vorhänge und die Beleuchtung muss noch fertig montiert werden...u.v.m


Endlich gutes Holz für die Treppe gefunden. Jetzt wird geschliffen, angepasst und angeschraubt.

Die Einbaugestelle für Tonfiguren und Malarbeiten werden gezimmert und

rechts auf der Küchenablage stehen die ersten Gipsabgüsse bereit für die Montage eines Stuckbandes.

Das schnucklige Waschbecken ist im Therapiezimmer vom Fachmann eigebaut worden.

Strom und Wasser muss ich den Fachleuten übergeben....

Nach einer Pause an der Sonne machte ich mich an das Tor zum Bildhaueratelier. Zuerst musste das Gitter entfernt werden und seitlich links (zweites Bild) ein Stück zugemauert werden. Danach zersägte und spitzte ich den unteren Sockel weg. Die erste Schicht der oberen Mauer konnte ich gut bewältigen, da der obere Teil aus Backsteinen bestand. An die hintere massive Betonmauer wagte ich mich zuerst heran, aber der mögliche Einsturz der 2,5Tonen schweren Platte schwebte in der Luft. Ich zog respektvoll den Hut und bestellte eine Baufirma für diese Aufgabe.

Die Wand wurde fachmännisch aufgesägt, wobei die wassergekühlte Säge den Atelierboden mit einer Wasser/Schlamm-Schicht bedeckte...


Das Herausziehen des 2,5T Stück‘s war spannend und ich konnte (zitternd) den unten stehenden Film mit dem Handy drehen.


Danach war nur noch Freude und staunen, wie herrlich ein so hohes Tor im Raum wirkt.

Vorher

Nachher

Juhhuu! Endlich steht das Tor. Zum ersten mal kann ich in einem Raum arbeiten mit einem grossen Tor! Ja, dass war tatsächlich einer meiner lang ersehnten Wünsche. Nun ist das Anfertigen von Objekten bis vier Meter höhe möglich.

Jetzt ist es eindeutig zu kalt, um draussen Mörtelarbeiten zu erledigen. So werden nun die Decke und die Wände verkleidet.

Beton ade...

Ein kleines Zelt für den Schnitt in die Wand, damit kein Wasser und kein Schlamm den Rest des Raumes versaut.


Dann kamen Sie und setzten die grosse Fräse an die Wand. Beeindruckend wie leicht 20cm Beton durchtrennt werden können.


Nun kann ich die Türe montieren und den Rest der Wand weiss spachteln.

Es werde Licht! Mein Vermieter das WTL hat mir die Elektroinstallationen gemacht. An dieser Stelle vielen Dank!

Die letzten Teile der Küche  habe ich montiert. Nun kommen noch die Fachbücher ins Regal und die letzten  Accessoires werden zusammengesucht. Die Wand links bekommt noch eine Farbe. Welche Farbe würdet Ihr nehmen? Ich tendiere auf ein erdiges, warmes Orangen.

Vorne im Mehrzweck-Raum  habe ich zwei Lichtsysteme montiert, die Hängelampen geben ein Tageslicht für die künstlerischen Tätigkeiten und die seitlichen Spotlichter geben ein warmes, dimmbares Licht, für alle Aktivitäten die eine warme oder gedämpfte Atmosphäre brauchen.

Was hier frontal weiss scheint, sieht seitlich noch ziemlich fleckig aus...  da muss ich nochmal drüber!

Die Wendeltreppe hat ihren Platz eingenommen und wartet darauf, das in zwei Wochen der obere Stock Anschluss findet...

Hier meine Wandgestaltung! Es blieb beim Orange aber aus natürlichen Erdpigmenten. Nach einer weissen Grundierung mischte ich das Pigment mit einem transparenten Bindemittel. Da ich die Wände gespachtelt habe, entsteht ein interessantes Muster, weil sich die Farbe in den Furchen sammelt und konzentriert. Aufgetragen habe ich die Farbe mit einem Naturschwamm. Bis auf die Höhe des Türausschnitt bekommt die Wand noch einen transparenten Schutzlack.

Der Umbau zum neuen Atelier

Die Eisenträger werden Montiert und oben drauf dicke Mehrschicht-Holzplatten befestigt.









Im oberen Stock gibt es eine Falltür bei der mittels Schwenkkran Lasten hochgezogen werden können.

Ein grosses Dankeschön an die Firma Reichmuth aus Eschenbach, für die gute Konstruktion und den freundlichen Einsatz!

Zwischendurch habe ich der Treppe ihr Geländer gezimmert.

Es wurden die Fenster Montiert!

Um den Raum dicht und isoliert zu haben, wurden 16cm Isolation montiert.

Zu guter letzt habe ich mit Zierplatten die Decke fertig gestellt.

Hier messe ich die Wände aus die noch mit Deckplatten bestückt werden.

Dank Michele, der eine Woche seiner Frühlingsferien geopfert hat, konnten wir die Wände tadellos verkleiden.

Einer der letzten Grünen Flecken...

Neue Arbeitsplätze.....

Mit Hilfe von Giovanni Acconcia

sind diese Arbeitsflächen und weiterer Stauraum entstanden. Besonders zu beachten ist der versteckte Stauraum unter der neuen Holztreppe. Dort habe ich nun mein Tonlager platziert...

Der Laminatboden kommt!

Vielen herzlichen Dank

an Nino- Viola- und Andi Janki, Giovanni Acconcia für die tüchtige Mithilfe und Frena Janki für die gute Verpflegung !

Nach einer leckeren Pause geht‘s an die heiklen Details....

Neue Arbeitsplätze.....

Marmor aus dem Tessin für‘s Steinhauen....

Eine Vision konnte realisiert werden. Durch  unermüdlichen Glauben, Visualisierung, Eigeneinsatz und grosszügiger Hilfe steht nun das Atelier bereit. Danke Euch allen..



Hier die Skizze des Werdegangs:

Der Besichtigungstag... Wie hoch ist dieser Raum... aha 4.2m !